fleurchen

thatgirlthere

dig.out.yr.soul

Play all day


(Tellerrand)




  Startseite
  Über...
  Archiv
  Groschenroman
  Retrospektive
  Disclaimer
  Packungsbeilage
  Gästebuch
  Kontakt
 




http://myblog.de/kaputo

Gratis bloggen bei
myblog.de





Sieben Wochen, ein gutes Drittel.
Meine Stimmung unterliegt Schwankungen zwischen gelassener Geduld und blau-schwarzer Dunkelheit. Ihr scheint es ähnlich zu gehen. Da bei ihr das Semester angefangen hat, fällt das Telefonat an manchen Tagen etwas kürzer aus, aber vielleicht vergeht ihr dann die Zeit auch etwas schneller. Ich für meinen Teil habe einen wachsenden Berg von Aufgaben und Fristen vor mir, was vor allem an den anstehenden Mittsemesterklausuren liegt, aber auch an zu schreibenden Texten. Vielleicht vergeht die Zeit so schneller. Überhaupt lässt sich die restliche Zeit inzwischen in ziemlich kompakte Stücke einteilen: Die Zeit bis zu ihrem Heimaturlaub als größter Block, dann der Urlaub selbst, danach im fast direkten Anschluss mein Korea-Aufenthalt, und dann kommt der Rückflug. Man muss viel milchmädchenrechnen. Zeitweise waren zwei Briefe und eine Postkarte von mir unterwegs, 2/3 davon kamen aber schon an. Auf ein Paket von ihr warte ich schon länger, die Post spurt einfach nicht. Das ist allerdings nicht der entscheidende Punkt bei der Sache. Wir scheinen instinktiv eine bestimmte Methode gewählt zu haben, den Einfluss dieser Phase auf unsere Gefühle zu minimieren: wir halten "die Wunde offen". Ob das sich als richtige Entscheidung erweist, muss sich zeigen.
Mein Leben hier geht, abgesehen davon, seinen gewohnten Gang. Ich stehe erstaunlich früh auf, übe Klavier und Guzheng, verschanze mich in der Bibliothek, spiele manchmal Tischtennis und nutze die Trainigsgeräte im Wohnheimkeller und telefoniere abends lange mit ihr. Am Wochenende laufe ich manchmal durch die Gegend, gestern war ich zum Beispiel eine alte Bekannte in einer anderen Stadt besuchen, wobei immer viele Fotos für sie entstehen. Im Unterricht melde ich inzwischen manchmal und sage Sachen. Niemand klatscht dann, was gut ist.
Ich lerne schon sehr viel, glaube ich, aber der Preis ist hoch. Ich wäre so gerne bei ihr. Es schmerzt, sie nicht berühren zu können...
27.10.13 05:43
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung