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Ich habe Single Player - Spiele für mich entdeckt. Mir ist dann auch direkt aufgefallen, warum ich sie erst wieder entdecken musste. Gott sind die Dinger zeitraubend. Ach ja, und mein Internet hier ist nicht unbedingt stabil und schnell. Eigentlich stürzt es die ganze Zeit ab und reicht nur zum normalen surfen, aber kaum zum zocken.
Außerdem habe ich das Gefühl, nie wieder munter zu werden. Es sei denn, ich schlafe mal 3 Tage durch. Das wird schwierig, morgen z.B. muss ich um 8 aufstehen.
Womit wir schon beim Thema wären. Die Ernte hat nicht mal angefangen und ich hab schon keine Zeit mehr für nichts. Das heisst, dass die Ernte einfach nur Stress wird und dass es danach auch nicht viel besser wird. Das sind ja super Aussichten.
Ich schiebe es darauf, dass meine Stimmung nicht mehr lange halten wird. Zumindest wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt. Aber wahrscheinlich würde ich mich auch nur langweilen, wenn es anders wäre.

Ich versuche schon seit Tagen erfolglos, mir ihr Gesicht vorzustellen. Ich wüsste, wen ich nach den Fotos fragen könnte, aber dann kämen die nur auf dumme Gedanken.
2.8.10 20:25


Erst habe ich bis 12 geschlafen und nach dem Mittagessen erst mal fast nur und ausschließlich Gitarre gespielt. Bis dahin hätte der Tag noch etwas werden können. Aber je länger ich gespielt habe, desto mehr ist mir aufgefallen, dass ich viel regelmäßiger dazu kommen müsste, um mal wieder in irgendeine Art von Form zu kommen. Und das wird schlicht und ergreifend nicht passieren. Dann, beim Kaffee trinken, wurde ich in den Stall abkommandiert, was deshalb besonders schlimm war, weil ich mich schon darauf eingestellt hatte, wenigstens heute meine Ruhe zu haben. Das könnte für einen nicht geringen Teil meines Stimmungsabsturzes verantwortlich sein.
Ferien sind der Rest des Jahres, nur schlimmer. Dieses Mal irgendwie noch mehr als sonst.
4.8.10 20:58


Ein schwacher Trost

An solchen Tagen wie heute bin ich froh über jede Arbeit, die mir aufgedrückt wird, weil ich dann davor verschont werde, im Selbsthass und Ekel zu versinken, weil es einen äußeren Feind gibt.
5.8.10 20:45


Heute ist meine Stimmung wieder nicht ganz so schlecht. Das könnte daran liegen, dass man mir heute den ganzen Tag meine Ruhe gelassen hat, oder daran, dass morgen der Typ vorbeikommt und wir auf ein Fest hier gehen. Ich habe noch zu ihm gesagt, dass wir unsere Treffen nicht mit Alkohol rechtfertigen müssen, aber da hat er mich nur schief angeschaut. Wegen mir auch so.
Vielleicht sind es aber auch einfach wieder nur Stimmungsschwankungen.
6.8.10 20:57


Mir ist gestern wieder eingefallen, warum ich mich so lange von Alkohol ferngehalten habe. Als ich aufstand, dachte ich noch, dass es ja noch geht. Aber nachmittags, oh je.
Überhaupt war es suboptimal. Das Gleichgewicht hat sich weg vom Reden hin zum Alkohol verschoben, was auch an der Umgebung lag, wo man sich z. B. auch nicht hinsetzen konnte.
Ich will nicht sagen, dass es nicht lustig war, aber es hinterliess einen leicht bitteren Nachgeschmack. Und Kopfweh. Fürs nächste Mal sollte ich mir was anderes einfallen lassen als auf eine reinrassige Saufparty zu gehen.
8.8.10 21:16


Ich glaube, jetzt hat die Ereignislosigkeit angefangen. In der ich immer so viel zu tun und für nichts Zeit habe. Heute ist dann auch noch der Mähdrescher halb auseinandergefallen (und das ist anscheinend fast wörtlich zu verstehen), wovon ich aber nichts mitbekommen habe, weil ich zu der Zeit noch am Eier verkaufen war.
Ich könnte, sollte oder wollte noch einen Essay schreiben, um einen Schein für einen Kurs vom letzten Semester zu bekommen. Der Kurs wurde mittendrin vom Pflicht- zum Wahlkurs degradiert, also muss das nicht unbedingt sein. Außerdem besuche ich Kurse nicht, um Scheine zu bekommen. (Sondern, damit mir nicht langweilig wird und um mit hübschen Mädchen in einem Raum zu sein.) Aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund ich habe schon angefangen, mir den Text für den ersten Teil zurechtzulegen, sodass ich das nur noch in die Länge ziehen müsste. Es würde wahrscheinlich sogar recht flott von der Hand gehen, wenn ich mal angefangen habe. Wenn.
10.8.10 20:49


Frischhaltefolie

Mir war es vorher schon bewusst, aber jetzt, inmitten der Ereignislosigkeit, fällt es mir noch mehr auf. Ich hätte noch zwei Retrospektiven, die ich schreiben könnte. Dass ich die eine nicht schreibe, wundert wenig, der Abschnitt ging ja gerade erst zu Ende. Aber das Ende des zweiten Auslandssemesters ist schon über ein halbes Jahr her, und ich schiebe das immer noch vor mir her. Irgendwie scheinen sich diese Gefühle lange zu halten, bevor sie sich selbst in den "Abgeschlossene Sache" - Ordner heften.
12.8.10 20:22


Gestern war so einer dieser Tage, wo man morgens (eigentlich erst mittags) aufwacht, relativ ausgeschlafen ist und trotzdem feststellt, dass Aufwachen an sich eine verfluchenswerte Sache ist. Das Morgen-Grauen. Mit der starken Betonung auf dem Grauen.
Nachts kam ich erst um kurz vor 2 nach Hause, aber nicht, weil ich aus war, sondern weil mein Vater keine Lust hatte, mit dem Mähen nachzulassen. Irgendwann so gegen 1 Uhr hatte ich aber schon keine Lust mehr. Glücklicherweise hatte ich mein Handy dabei und konnte Snake spielen, weil ich sowieso nur noch warten musste. Aber jetzt regnte es ja mal wieder und die Ernte pausiert.
15.8.10 20:31


Vor dem Abendessen habe ich 20 Minuten lang versucht, meine Emails zu lesen, aber das Internet stürzte ständig ab.
Beim Abendessen fragte meine Schwester mehr als 2 Mal, ob wir das gucken müssten, woraufhin meine Mutter sie erst mal anschrie und dann beleidigt wegging.
Nach dem Abendessen gab ich es erst mal auf, ins Internet zu kommen und schrieb weiter an meinem Essay, für das auch nur noch 2 Wochen Zeit ist, bis das Internet von selbst ging.
Zu Hause ist es doch am schönsten.
17.8.10 20:48


Ein ganz normaler Donnerstag, wo schon die Schultern zu schwer zum tragen sind.
Ich lese gerade "Touching from a Distance", die Biographie, die die Witwe des Sängers von Joy Division geschrieben hat. Da steht auch drin, wie ich später mal meine Freundin behandeln werde. In aller Kürze: nicht gut. Hurra.
In Wirklichkeit lese ich aber gerade "Buddenbrooks", weil ich mir gedacht habe, dass ich dem Buch vor 8 Jahren wohl noch nicht gewachsen war. Nicht, dass es plötzlich mein neues Lieblingsbuch wird, aber es ist nicht so, wie ich es in Erinnerung hatte.
19.8.10 21:23


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