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Aber besser wird es irgendwie auch nicht. Nein, ganz und gar nicht.
Mehr gibt es dazu leider nicht zu sagen.
2.11.09 15:45


Vom Leben lernen heisst siegen lernen

Mir fiel gestern etwas an mir selbst auf. Es ist nur so halb im "Leben". Es geht mal wieder um chatten. Es gibt Leute, wenige zwar, aber es gibt sie, auf die würde ich nur sehr selten einen Schritt zu gehen, aber wenn sie dann mit mir reden wollen, können sie gerne bleiben.
Möglicherweise gibt es auch im Leben des Lichtwesens solche Leute. Vermutlich bin ich dann einer davon. Mit dem kleinen Problem, dass ich fast immer zu viel Angst habe, um einfach so mal mit ihr zu reden. Ich ahne, wo sowas hinführt. In letzter Zeit ahne ich aber ziemlich viel, und das wenigste hat irgendeinen Bezug zur Realität.
3.11.09 16:46


Türspalt

Mittwochs hat das Leben den unschätzbaren Vorteil, dass ich sie ziemlich sicher sehe. Dann kann ich mich freuen, einfach so. Vielleicht nicht tierisch freuen, aber mehr als gestern und vorgestern zusammen. Und das ist schon mal etwas.
Heute Abend hat mich dann ihre Freundin ins Kino eingeladen, sie natürlich mit dabei und 2 andere Leute. In 3 Woche aber erst. Manche Sachen will ich dann auch gar nicht verstehen und lasse sie einfach passieren.
4.11.09 16:19


Zickzack

Das kann es doch auch nicht sein, dass ich mir ein Bein ausreissen muss, nur um das Gespräch krampfhaft über die 8 - Minuten - Hürde zu schubsen.
Was genau war denn dann z.B. gestern Abend anders? oder Ist ein bisschen Enthusiasmus zu viel verlangt? Ja was denn nun? Und überhaupt... ach.
Als ich heute kurz rausging, um was zu erledigen, musste ich mich 2 Mal dumm fühlen, weil ich Leute, die mich nicht sahen, auf mich aufmerksam machen musste, weil ich sie gerne grüßen wollte, und ein Mal, weil ich nicht gesehen werden wollte. Dann traf ich vor dem Wohnheim noch einen Deutschen, der meinte, er würde in absehbarer Zeit vorbeikommen und Tischtennis spielen wollen. Dann verging viel Zeit, dann klopfte ich an seiner Tür und er hatte keine Lust mehr.
Eine von den Personen war sie. Sie lächelte freundlich.
6.11.09 16:06


Irgendwie war es gut, sich 2 Tage lang vor allem zu verstecken. Nur mit der Ausnahme des heutigen Abendessens. Dementsprechend ist dann auch gar nichts passiert. Tage, die nicht existieren, sind manchmal die besten.
8.11.09 16:06


Zack!

Ich bin froh, dass ich mir das Stone Roses - Album schon vor einem Monat gekauft habe, obwohl es auf der Liste unter dem Unterpunkt "if then" stand. Hinter dem "if" sollte in etwa "glücklich" stehen, dann erst kommt "then" in Betracht.
Mein Leben liebt den Gegensatz. Es muss erst ziemlich scheisse aussehen, damit irgendwas gut wird. So z.B. heute Abend von 5 bis halb 6. Die Freundin hatte mich gebeten, ihrer Gruppe bei der Vorbereitung eines Referates zu helfen. Sie erwähnte ganz beiläufig, dass das Lichtwesen auch dabei sei. Also kam ich. Und wartete. Und wartete. Langsam wurde ich nervös. Dann wollte ich gehen, war schon vor dem Gebäude, während sich in mir die Enttäuschung gerade sehr sehr breit machte. Die Art von Enttäuschung, die einem die Schultern und den Kopf mit aller Gewalt nach unten zieht.
Dann kamen sie an. Ich kann mich in solchen Fällen einfach noch nicht entsprechend auf Chinesisch ausdrücken. Oder vom Boden aufschauen.
Als sie dann an der Reihe war und ich ihr erklärte, was es über Köln wichtiges zu sagen gibt, freute ich mich, dass sie so nah bei mir saß. Dann knurrte irgendwann mein Magen, der gute, was wiederum (bezeichnenderweise) ihre Freundin dazu veranlasste, danach gemeinsam essen gehen zu wollen. Das stand auch auf meiner Agenda, aber da stehen viele Dinge, die nie Tageslicht zu sehen bekommen. Also los.
Das war dann auch sehr schön. Manchmal trafen sich unsere Blicke so. Leider ist das mit den Gesprächen immer etwas schwierig.
Überhaupt, obwohl ich gerade etwas mehr Vertrauen in die Sache entwickele, scheint es mir, als wäre dieser ständige Anstoß von außen ziemlich notwendig.
Aber das soll nicht der letzte Satz dieses Eintrages werden. Darum: Es ist unglaublich, wie sie leuchtet.
9.11.09 15:24


Manchmal weiß ich nicht, ob ich an meinem Verstand zweifeln soll, oder dem der anderen.
Es gibt noch Dinge zum dran festklammern. Die gibt es. Sie ist also quasi "committed", wie man beim Pokern mangels guten deutschen Ausdrucks zu sagen pflegt.
Und ähnlich einem schlechten Pokerspieler sitze ich hier und hab keine Ahnung, was ich auf der Hand habe. Und noch weniger, was die anderen haben.
11.11.09 16:54


Pflug

Manchmal mache ich Schritte auf Leute zu, und weiß auch nicht, warum. Zur gleichen Zeit mache ich Schritte von anderen weg, und es passiert einfach. Es ist vielleicht nicht das, was ich will.
Aber umgekehrt mache ich auch, wenn ich zu wissen glaube, was ich will, keine bewussten Schritte in die richtige Richtung. Wenn man das Ziel kennt, kennt man den Weg noch lange nicht.
Manchmal glaube ich, eine Art Schneise hier durch zu ziehen, eine Schneise von Leuten, die ich vor den Kopf gestoßen habe.
Immer vorausgesetzt natürlich, dass mich irgendjemand so weit bemerkt. Und das ist, glaube ich, hier tatsächlich ein Mal der Fall.


Es dauert tatsächlich nicht mehr so lange bis zum nächsten Mittwoch. Das muss man sich nur vor Augen halten und sich daran festklammern. Ich erinnere mich vage an das Gefühl, das ich hatte, als sie mir gegenüber saß und ich sie betrachtete.
Hurra, Pink Floyd. Ungeduldige fangen halt ab 5:29 an.
13.11.09 17:47


Verzerrung

Das Problem ist, dass ich mir innerhalb von 14 Stunden (Donnerstagabend um kurz nach 12 ist mir aufgefallen, dass ich Freitags einen Vokabeltest schreiben werde) Koreanisch - Vokabeln samt chinesischer Übersetzung reinhämmern kann, mir aber erst vorgestern Nacht (also 5 Tage zu spät) aufgefallen ist, dass sie mir am Montag 2 kleine Stücke Brot und 2 (oder 3?) Pommes von ihrem Essen gegeben hat. Ihrer Freundin hat sie auch etwas gegeben.
Vom "auffallen" bis zum "reagieren" wäre es immer noch ein langer Weg gewesen. Aber wenn ich nicht mal so weit komme... Das war ein weiterer Schritt auf meinem Weg, einen schlechten Eindruck zu machen.
14.11.09 17:55


Etappen 2

Es hat nur 5 Wochen gedauert, bis ich 2 weitere Puzzlestücke gefunden zu haben glaube. Richtig, dieser Eintrag bezieht sich auf den vom 6. Oktober.
Das erste heisst "Vertrauen". Or the lack thereof, wie der Engländer so schön sagt. Im Endeffekt fällt es mir unglaublich schwer zu glauben, dass jemand, der mir näher kommt, etwas anderes im Sinn haben könnte als mich zu verletzen. Das geht so weit, dass ich nicht übertreibe, wenn ich sage, dass ich so gut wie nie, und in den letzten Jahren fast gar nicht, in der Lage bin, eine Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen. Und ich meine jetzt jede Art von Beziehung.
Das zweite Teil ist diese Barriere. Es ist, als wäre irgendwo eine Mauer, kreisförmig, großer Radius, und in der Mitte sitze ich. Wenn irgendetwas da draußen passiert, wo andere Leute meinen, dass ich dort anfangen würde, ist die Nachricht erst noch ein gutes Stück durch eine Anomalie unterwegs, die alles verzerrt, bis was ganz anderes oder gar nichts bei mir ankommt. Wenn Verhalten eine Sprache wie jede andere ist, dann spreche und verstehe ich sie nicht.
16.11.09 15:49


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