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Immer, wenn ich darüber nachdenke, finde ich einen anderen Grund dafür, warum das mit den ganzen anderen Menschen und mir nicht klappt. Einer, der besonders um die Ecke gedacht ist, ist, dass ich am liebsten immer unter 4 Augen bin, weil ich sonst sehr schnell sehr weit am Rand stehe. Ich bin also einfach zu pflegeintensiv und biete im Gegenzug nichts. Dabei scheinen doch alle immer Unterhaltung zu suchen.
Ich suche Trost.

Man sollte nicht um 11 Uhr abends noch durch gemähte Rapsfelder hüpfen, dann holt man sich nur rote Striemen an der Wade. Die aber auch erst dann etwas pieken, wenn man weiß, dass sie da sind.
2.8.09 20:54


Im Sinne der Anklage

An gestern anschließend:
Man könnte ja z.B. irgendjemanden anrufen und sagen "Hey, lass mal was zusammen machen." Keine Ahnung was, was machen andere Menschen denn so zusammen? Früher Lego, heute PC. Irgendwann dazwischen eine kurze Phase, wo jemand und ich quasi das Abenteuer des Überganges Kind - Jugendlicher zusammen angegangen haben. Wie gesagt, kurze Phase. Irgendwann verschwand er wieder im Nebel und ich habe mich zu den Strebern gesetzt. Egal. Andere scheinen nur zusammen zu saufen oder zu pokern. Noch mal egal. Würde es mal so weit kommen, würden sich sofort zwei Gedanken auf mich stürzen: "Mein Gegenüber denkt jetzt folgendermaßen: 'Ja, jetzt, wo ihm mal langweilig ist, kommt er angekrochen.'" und "Jetzt stehle ich ihm schon seine kostbare Zeit, die er sicher mit seinen anderen, cooleren Freunden verbringen möchte, dann darf ich ihn auch nicht langweilen."
Schlechtes Gewissen, unnatürlicher Druck und Angst.
Es ist wie eine Schuld, die ich vergrößere, wenn ich irgendetwas tue. Wie ein Gericht, das nur auf den kleinsten Fehltritt wartet und mich so in allem hemmt.



Und genau deshalb sollte ich weniger Kafka lesen.
3.8.09 21:36


Einzelteile

Manchmal denke ich über die Gespräche nach, die ich so geführt habe. Auch wenn mir z.B. nach 2 Jahren nicht mehr einfällt, was ich gesagt habe, fällt mir trotzdem immer sehr plastisch das Gefühl ein, das ich bekomme, wenn mir auffällt, wie sehr ich mich für alles Gesagte schämen muss. Und dann denke ich immer, dass ich am besten ein Schweigegelübde ablegen würde, oder zumindest im Umgang mit 99% aller Leute meine Klappe halte. Wobei ich das 98% von diesen 99% sowieso schon mache.
Manchmal fallen mir auch die Situationen ein, wo die Präsenz meines (zumeist weiblichen) Gegenübers allein schon einen so starken (beruhigenden?) Effekt hatte, dass ich gar nichts mehr sagen musste, oder wollte, dass ich mich diesem Gefühl einfach hingeben wollte und entstehendes Schweigen nicht als unangenehm empfinde.
Es schien nicht immer auf Gegenseitigkeit zu beruhen.

Ich höre jetzt so oft "Deftones - Mascara", bis es weggeht.
5.8.09 22:08


δαίμον

Manchmal habe ich so eine vollkommen neutrale Nicht - Stimmung. Das scheint ungefähr das fröhlichste zu sein, was ich hinbekomme. Und wenn dann das kleinste Nichts kommt, kippt alles um. Wie totale Müdigkeit.
Wenn ich dann noch wirklich müde bin, ist es ganz schlimm.

Ansonsten verbringe ich meine Tage damit, Hänger durch die Gegend zu fahren und auf Feldwegen zu sitzen, bis sie voll sind. Die Hänger.
7.8.09 21:54


Gestern Abend war 30-jähriges Jubiläum des Jugendraumes. Es ist schwerer, sich vor sowas zu drücken, wenn wirklich jeder, einschließlich des eigenen Vaters in der Funktion eines Gründungsmitgliedes, hingeht. Natürlich konnte mir nicht entgehen, dass ich da nicht hingehöre, aber immerhin war z.B. mein Cousin nicht durchgehend mit Saufen beschäftigt. Und wenn man fertig ist, geht man eben.
Ich mochte das Wetter gestern. Der ganze Himmel weiß und neblig. Es erinnerte mich so an Cover und Atmosphäre von "Faith" von The Cure.


Ich glaube, ich bin da wieder auf etwas gestoßen, wonach ich schon lange gesucht habe, ohne genau zu wissen, was es ist, das ich suche: Slowdive - Primal
9.8.09 20:42


Flugbahnen

Dass man sich nicht aussuchen kann, zu wem man sich hingezogen fühlt, gehört nun mal irgendwie mit dazu. Dass das aber, und darum drehen sich die meisten meiner Gedanken zur Zeit, immer so wenig mit der Realität zu tun haben muss wie bei mir kann doch auch nicht richtig sein.

Jedenfalls ist es ziemlich kontraproduktiv.
Heute in einem Monat fliege ich wieder. Wenn ich nur wüsste, wohin.
11.8.09 20:21


Woke up bleak / 下不完雨

Seit alle Welt Laptops hat, sind Spontan - LANs noch spontaner als früher. Ich bin also rüber zu meinem Cousin getappt und wir haben zusammen die Zeit totgeschlagen. Gut, zwischendrin kam mich meine Mutter abholen, weil ich eine Stunde im Stall helfen musste. Trotzdem war es einer dieser Abende, an denen man denkt, dass in Wirklichkeit doch alles sehr einfach sein könnte. Könnte.
Als ich dann nachts auf dem Heimweg am Jugendraum vorbeikam, schallte mir bekannte Musik entgegen. Ich musste noch ganz kurz überlegen, bis ich es zuordnen konnte, aber dann war ich erstaunt: "The "F" - Word" von Bad Astronaut! Ich ging langsamer, aber während ich diese Information noch verarbeitete, drückte wohl jemand einen Knopf und dann machte es nur noch bumm bumm bumm. Irgendeine (Mädchen-?)Stimme beschwerte sich kurz, aber dann war Ruhe.
Ich erinnere mich an nichts mehr von meinem Traum außer der Tatsache, dass sie sich so nah neben mich stelle, dass sich unsere Schultern berührten. Das könnte natürlich auch der ganze Traum gewesen sein. Als ich dann irgendwann aufwachte, fühlte ich mich so... weit weg von allem, was ich je wollte. Bis es mir im Laufe des Tages einfiel. So eine Art Running Gag, der aber leider nicht lustig ist. Die Erklärung für eventuelle wahrscheinliche Niedergeschlagenheit an einem Donnerstag ist: Donnerstag.
13.8.09 21:44


Abweichung

Die Auswahl meiner Fotos, die ich habe entwickeln lassen, ist fertig. Man sollte nie, einfach niemals, diesen Unterschied unterschätzen.
Mein Gott, es gibt nichts schöneres als rein selektive Erinnerung. Natürlich gibt es kein Foto von mir, wie ich total zerstört auf meinem Bett liege und den halben Tag mein Gesicht im Kissen vergrabe.
Und irgendwann später werde ich es dann machen wie alle Leute, die eine zeitlang im Ausland waren, und irgendwas von der schönsten Zeit meines Leben daherreden.
14.8.09 22:50


Schwer zu sagen

Ich weiß nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen der nicht besonders spannenden, aber auch nicht unerträglich langweiligen Party gestern Abend hier im Dorf und der Schwere auf meinen Schultern heute gibt.
Ich würde gerne nicht so große Hoffnungen auf das nächste Semester in Taiwan setzen müssen.
16.8.09 20:50


Gestern wollte mein Vater gerade anfangen, das letzte bisschen Weizen zu mähen, da ging was kaputt. Als es wieder ganz war, war der Nachmittag vorbei und der Mähdreschermitbesitzer war dran. Heute wollte mein Vater gerade anfangen, das letzte bisschen Weizen zu mähen, da ging was kaputt. Nach einer Stunde ging es dann wieder, was bedeutet, dass wit inzwischen mit der Ernte fertig sind. Gegen den Willen des Schicksals, wie es aussieht, aber was soll's.

Eigentlich wollte ich mich diese Woche mal mit dem Typ treffen, nach 6 Monaten und vor 12 Monaten nicht gesehen, aber irgendwie kommt das auch nicht weiter.
18.8.09 21:12


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