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Ich bin froh, dass das Thema jetzt erst mal für die nächsten 364 Tage gegessen ist. Auch wenn mein Silvester - Verweigerungs - Silvester gar nicht so desaströs verlief, wie das die Erfahrung des letzten Jahres nahelegte. Schwamm drüber.
Warum fängt Pro7 eigentlich nicht vorne bei den Simpsons an? Es gibt Dinge, und ziemlich viele von diesen Dingen haben mit Fernsehen und der Programmplanung von Pro7 zu tun, die werde ich wohl nie verstehen... Trotzdem bin ich froh, dass wieder alte Folgen kommen.
1.1.09 20:30


Ich bin mir unsicher, was auf mich zukommt. Aber ich glaube, es wird grausam. Viel zu viele Klausuren ab dem 19. oder so, in der Woche fängt es auf jeden Fall an, die letzte am 4. Februar. Glaube ich. 7 an der Zahl.
Dann das Terrorseminar am Wochenende, Samstag und Sonntag für den Mist opfern.
Vermutlich wird sich die Stimmung, die ich zurückgelassen habe, meiner wieder bemächtigen, sobald ich einen Fuß in meine Wohnung setze. Und ich kann nichts dagegen tun.
Immerhin weiß ich, wer etwas dagegen tun kann.
3.1.09 20:58


Ich habe mir meinen Laptop bestellt. Morgen werde ich weitere 6 Passbilder machen lassen (ich hätte letztens Jahr glaube ich einfach 50 Stück nehmen sollen...), die ich für die Wenhua - Universität brauchen werde, und bei der Bank nach Taiwan - Geld fragen.
Es gibt kein Entkommen mehr.
Meine ganze Familie, vielleicht mit Ausnahme meines Vaters, schaut viel zu gerne Auswanderer - Reality - TV. Meine Oma interessiert sich am meisten dafür, ob und wie ich da kochen muss oder ob es da eine Kantine gibt. Und meine Mutter hätte wahrscheinlich am liebsten ein Videotagebuch und all den Kabbes.
Wie immer ist Reality - TV an allem Schuld.
Mich interessiert vor allem, ob ich da irgendwie an eine Gitarre kommen könnte und ob ich es vielleicht schaffe, 4 CS - freie Monate zu vermeiden.
Es gibt mal wieder viele Möglichkeiten, mich von mir selbst abzulenken.
4.1.09 21:37


Meine Wohnung war arschkalt, als ich ankam. Die nächsten 2 Stunden war sie das immer noch. Langsam geht's. Ohne Mist, das war einfach zu viel, selbst für mich.
Jetzt muss ich nur wieder in den längst und mit großer Freude aufgegebenen Arbeitsrhythmus reinfinden.
Was mich freut ist, dass die Woche in weniger als 64 Stunden quasi wieder vorbei ist.
Ich frage mich aber, ob ich mich auf morgen freuen soll, oder doch mehr Angst haben sollte. Morgen, wenn ich sie wiedersehen werde...
6.1.09 20:08


Weißes Rauschen, verschwommene Sicht

Ich sah das Glück auf einer Wolke vorbeischweben. Geräuschlos zog es an mir vorbei. Einfach so. Und diese Hilflosigkeit macht mich traurig. Wie Volksmusik oder Psychoratgeber.
Es wärmt nicht mal, es ist nur deprimierend, weil jeder kleine Lichtstrahl die Dunkelheit nicht erhellt, sondern nur sichtbar macht.
7.1.09 20:14


An einem Mittwoch im April

Das Gleichgewicht ist wieder extrem labil. Und das schon wieder so lange, dass ich fast geneigt bin zu sagen, dass es das immer ist.
Aber es gibt regelmäßig Phasen, in denen 2 Dinge das verhindern. Und diese Dinge sind Hoffnung, und Berührungen. Das einzige, was bei mir noch wirklich anzukommen scheint und nicht verpufft, sobald die Quelle mal auch nur den kürzesten Moment versiegt.
An Hoffnung zu kommen ist dabei noch das leichtere, man muss nur Real - Life - Galileo Mystery spielen und an den Haaren herbeigezogenen Fakten mit viel gutem Willen vermischen. Diese Konstruktion zu halten ist dann aber doch schwer.
Neben meiner Tastatur liegt ein Zettel mit einer Telefonnummer, ich weiß nicht mehr von wem oder was, und drunter steht ganz groß 失望, "Hoffnung verlieren" auf chinesisch. Damit ist es gesagt, und trotzdem wird es nie jemand erfahren.
Von Berührungen brauche ich gar nicht erst anfangen. Wenn ich so drüber nachdenke, wird sowieso jede einzelne, die sich richtig anfühlt und mehr ist als ein zufälliges kurzes Streifen, wie ein Feiertag auf diesem Blog zelebriert... -.-

Randnotizen:
Sie sieht viel glücklicher aus als vor den Ferien. Das gäbe sicher einen guten Ausgangspunkt für die erhoffte spontane Verhaltensänderung ab...
Nachrichten aus meinem verwirrten Gehirn: Ich habe es geschafft. Seit mein last.fm 2000 gespielte Titel von Sigur Rós anzeigte, lief ein innerer Kampf. Jetzt hat eine Konfliktpartei die Oberhand gewonnen und die Harmonie zerstört.
8.1.09 23:57


Rückschläge auf dem Weg nach unten

Es machte mich direkt misstrauisch. In der Zeit zwischen meinem Media Markt - Besuch und Gitarrenunterricht war ich so grundlos fröhlich.
Meine Mission war, den Wecker umzutauschen, den ich auf Befehl meiner Schwester für meine Oma zu Weihnachten gekauft hatte. Als ich damals in den Ferien heim kam, stellten sich 2 Dinge heraus. Zuerst, dass wir zusammen mit unseren Cousinen schon ein anderes Geschenk hatten. Da dachte ich schon... *seufz* Zum Glück stellte sich heraus, dass meine Eltern noch ein Geschenk brauchten. Dann, Heiligabend, erfuhr ich, dass es ein Funkwecker hätte sein sollen, was mir niemand gesagt hatte, und meine verrückte Oma (fehlt nicht mehr viel, und sie fährt in unserem Hühnerstall Motorrad) stellte auf stur. Tiefschlag #2. Im Endeffekt gab es keinen adäquaten Ersatz, also ließ ich mir Geld geben, welches ich direkt in die zweite Staffel der Simpsons investierte, um in Taiwan auch ein erfülltes TV - Leben zu haben. Vielleicht freute ich mich deswegen so. Und weil ich zumindest symbolisch die Schmach getilgt hatte. Aber wohl vor allem wegen dem Konsum.
Dann kam ich zurück, machte Krams, plötzlich war allerhöchste Eisenbahn für Gitarre. Vor der Tür fragte ich mich, ob wohl irgendwas mit meinem Auto sein wird, das ausnahmsweise mal gerade um die Kurve und somit außer Sicht geparkt war. Gedanke verworfen, weiter. Als ich ankam, war ich 7 Minuten zu spät, die Tür abgeschlossen und keiner da. Und normalerweise gibt es bei Krankheit vorher eine SMS... Nach kurzem Warten also Retour. Wieder zu Hause dachte ich mir, war das jetzt der Rückschlag? Gut, ich bin nutzlos durch die Gegend gefahren, aber immerhin saßen in der Straßenbahn viele hübsche Mädchen, das reichte. Ich lud meine Auto (das natürlich auch noch unversehrt war) und fuhr nach Hause. Gut davongekommen. Dort erwartete mich mein Laptop seit heute Mittag, was ich Internet sei Dank schon wusste. Und dann passierte, womit niemand gerechnet hätte: Er ging nicht an. Eine Lampe ging an, aber kein Lüftersummen, nichts. Alles probieren und Anleitung lesen half nichts. Na super, anscheinend ist die Kiste schon kaputt, bevor sie jemals ging. Inzwischen geht auch keine Lampe mehr an. Damit habe ich ja endlich, was ich 10 Tage vor den Klausurenwochen und einen Monat vor meinem Abflug am allermeisten brauche: Mehr Stress.
9.1.09 22:59


Menetekel

Ich habe so starke Gefühle für sie. Es gibt da glaube ich so ein Wort für... ein Wort, das vor langer Zeit mal eine Bedeutung hatte. Ich wünschte, das Wort hätte wieder eine Bedeutung. Ich wünschte, meine Gefühle hätten irgendeine Bedeutung, für sie. Ich wünschte, irgendwas von dem was ich tue hätte irgendeine Bedeutung, für sie, für irgendjemanden. Für mich.
11.1.09 21:04


Kopfkino

"Eure Zähne klappern/
Wie Kastagnetten (Olé!)/
Mein Shit ist fett wie Bierbauch/
und stylish wie Adiletten/
Ihr wollt uns nur necken/
wir wollen euch/
versklaven
..."

Taktlo$$ (und paar andere und ein alter Bekannter) - Nutte
13.1.09 00:05


Elegie

Sie lachte zwar manchmal an den richtigen Stellen, wenn ich was sagte, aber sie schaute mich partout nicht an, möglichst nicht mal in meine Richtung. Dabei saßen wir um die Ecke nebeneinander, am selben Tisch sogar. Es war folglich kein leichtes Ziel, das sie sich vorgenommen hatte. Erreicht hat sie es trotzdem. Sollten es Schuldgefühle sein, dann wären sie verdammt angebracht.
Aus irgendeinem Grund war es mir trotzdem lieber, in ihrer Nähe zu sein, statt sonstwo. Vielleicht, weil dort noch ein Resthauch von dem wehte, was ich einst für meine Rettung hielt...

Dabei könnte ich gerade das gut gebrauchen zur Zeit. Also, noch mehr als sonst. Erwähnte ich schon, dass diese Woche quasi erst nächsten Freitag aufhört? Diesen Freitag ab 12 ist meine einzige erwähnenswerte Pause. Am Wochenende ist ein Blockseminar, und nächste Woche stehen 4 Klausuren an. Na großartig...
Und sonst läuft natürlich auch nichts. Obwohl ich am Montag mit denen telefoniert habe, haben die bisher immer noch keinen Paketdienst geschickt, um meinen Laptop abzuholen. Unter Umständen klappt ja auch meine Kündigung bei der Telekom dieses Mal vor Februar 2010. Überhaupt, vielleicht schaffe ich es ja noch, mich irgendwann um eine Versicherung für die Zeit im Ausland zu kümmern.
Trost... Wo? Vor Wochen im Fernsehen, als eine bestimmte Comicserie die Vorteile des Lebens in Freiheit gegenüber dem Knast aufzählte. In 3 Bildern. Bild 1: Mann mit Hut und leerem Gesichtsausdruck inmitten des Berufsverkehrs im Hupkonzert. Bild 2: Mann im Großraumbüro zwischen emsigen Mitarbeitern und klingelnden Telefonen. Sitzt nur da und starrt verloren in die Kamera. Bild 3: Man sieht von außen den Mann am Fenster stehen, immer noch der leere Gesichtsausdruck, er schaut nirgendwo hin. Man hört eine Frauenstimme: "Kommst du ins Bett, Schatz?" Keine Reaktion. Ausblenden.
Hallo Zukunft.
An solchen Tagen macht es fast keinen Unterschied mehr, dass eine wildfremde Person heute morgen im Bus offensichtlich den festen Vorsatz hatte, mich zu retten, und sich neben mich setzte. Selbst durch 2 Jacken war ihr Oberarm warm. Ich hätte ihr in die Augen schauen sollen, vielleicht hätte sie verstanden...
14.1.09 21:14


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