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Alles einfach

Das Wochenende war einfach viel zu kurz. Und kam meiner Definition von "in jeder freien Minute lernen" ziemlich nahe, ganz einfach deshalb, weil es davon so wenige gab. Samstag beschränkte es sich auf ca. 45 Minuten, heute kam ich zu mehr. Und merkte, was alles an Vokabeln da sein sollte/könnte, aber einfach nicht mehr war. Die Texte von vorletzter Woche könnte ich wahrscheinlich nur deshalb noch lesen, weil ich den Inhalt schon kenne, aber bestimmt die Hälfte der da gelernten Zeichen ist schon wieder verschwunden. Ich hab ja so schon meine Mühe, am Ball zu bleiben, da bleibt keine Zeit für große Wiederholungen. Es ist auch einfach viel zu viel an Vokabeln.
Und so ein bisschen Freizeit sollte mir halt schon bleiben.
2.11.08 20:51


Lachen

Man kann sich ja vieles schön reden. Niedrige Besucherzahlen zum Beispiel. Mach ich gerne. Lieber als umgekehrt. Aber den heutigen Arztbesuch... Ich bin wohl einfach nichts mehr gewöhnt, schließlich ist es ziemlich lange her, dass ich mir das letzte Mal den Arm gebrochen habe. Mir war so langweilig, ich hab die "jolie" und die "in style" durchgeblättert. Zu lesen gibt's da drin ja nichts. Und am Ende ging ich ins Behandlungszimmer, in Erwartung einer Impfspritze, bekam aber nur einen Zettel und den Auftrag, mich darum zu kümmern, dass die Krankenkasse das bezahlt. Und das war das ganze Abenteuer.
Später machte sie es mir zeitweise sehr einfach, mich meiner Illusion hinzugeben. Fast schon zu einfach. Wirklich, das verwunderte mich. Aber auch das geht wieder vorbei, da bin ich mir sicher. Leider.
4.11.08 23:05


You have weak wrists

Zwecks Beamerprojektion schalteten wir am späten Nachmittag das Licht im Unterrichtsraum aus. Jetzt bin ich mehr denn je davon überzeugt: Sie leuchtet.
Dieses Gefühl, etwas unbedingt berühren zu müssen, um zu wissen ob es wirklich existiert oder nur eine Einbildung ist... wie eine Wolke einfach so mal vorbeischwebt, im Kopf schöne Formen annimmt und dann wieder verschwindet.
5.11.08 22:29


Angst

Sie könnte mich jederzeit in Grund und Boden starren. Ohne dabei böse zu gucken. Oder länger als 4 Sekunden dafür zu brauchen. Oh Gott, an welche Ufer habe ich mich da wieder treiben lassen? Wahrscheinlich an die einzig rettenden, die in Sicht waren. Sind. Und, wessen Ambivalenz dem anderen gegenüber ist schlimmer? Wahrscheinlich ihre, zumindest wenn ich von der Standardsituation ausgehe, und dementsprechend die meiste Zeit unsichtbar bin.
Möglicherweise gibt es eine Möglichkeit, das alles herauszufinden. Die semi-passive, wie immer...
7.11.08 19:54


Es ist ein wenig frustrierend. Manchmal, weil es so kompliziert ist wie der Menzius - Text, wo man zwar alle Zeichen erklärt bekommt, aber die Sätze trotzdem keinen Sinn ergeben. Manchmal, weil es erschlagend viele neue Vokabeln sind, wie bei den Zeitungstexten. Und manchmal, weil man Texte in verständlichen Sprachen im Umfang halber Bücher in weniger als einer Woche lesen muss. Aber das ist am Freitag zum Glück schon vorbei. Gott sei Dank.
Es gibt Hoffnung für nächste Woche. Und ein paar Erwartungen. Die Hoffnungen mache ich mir, damit ich nicht die nächsten 5 Tage im Bett verbringe. Die Erwartungen kommen dann automatisch.
Z.B. die Hoffnung, dass sie den Kurs am Dienstag nicht auch noch schmeisst, so wie viele andere es schon getan haben. Und die Erwartung, dass es ein bisschen so wird wie letzte Woche.
9.11.08 20:00


Nichts gutes = schlecht. Und dann geht's mir wieder beschissen. So instabil ist meine Stimmung immer noch. Dienstag. Da kamen auch alle wichtigen Teile für die Enterprise B. Aber das kann man ja nicht bringen, weil das keiner weiss. Also, Dienstag.
Außerdem fühle ich mich von "du musst noch was machen" - Momenten verfolgt. Es ist derzeit so schwer, "Bis hierhin, und nicht weiter." zu sagen. Weil es fast immer noch ein "weiter" gibt.

>.<
10.11.08 21:37


Newspaper Taxis

Der Tag fing gut an. Ich träumte einen sehr bewussten Traum, in dem sie (man muss schon sehr weit in den Archiven zurück gehen, um den letzten Verweis auf diese kursive Person zu finden) urplötzlich auftauchte und sich an mich anschmiegte. Es ist vermutlich nicht von Belang, aber sie trug rot. Wie so oft dachte ich bei mir, heute ist der Tag, an dem du endgültig deinen Verstand verloren hast.
Als der Traum verblichen war und ich aufwachte, wollte ich eigentlich aufstehen und angehen, was ich mir alles vorgenommen hatte. Das schönste davon wäre "Scrubs beim Frühstück schauen" gewesen. Klappte nicht. Nach allen Erledigungen war es höchste Zeit zu gehen, obwohl die Spongebob - Folge gerade so genial war. Es ging um Träume. Ich war dann doch etwas früher da, trotz weiterer Erledigungen, saß ein paar Minuten alleine im Aufenthaltsraum, während die anderen rauchen waren, als sie (leider (?) unkursiv) an der offenen Tür vorbeihuschte und hallo sagte. An der Stelle hätte ich mich fragen sollen, ob es immer noch um Träume ging. Stattdessen huschte mir irgendwas durch den Kopf, was sich wie "Wow..." anhörte. Hinter die drei Punkte setzte sich im Unterricht die durchaus berechtigte Frage, ob sie wirklich so schön ist oder ich mir das nur einbilde.
Damit besteht Hoffnung, dass der heutige Abend nicht so endet wie der gestrige, mit ewig langem Wachliegen und Sinnieren über zukünftigen Stress wie Zwischenmieter finden, Visum bekommen, irgendwas finden, um die 3 Monate zwischen Rückkehr und neuem Semester zu füllen, überhaupt heimzukommen, davor erstmal hinzukommen, hoffen, dass alle Klausuren stattfinden, solange ich noch da bin, hoffen, trotz der Überforderung durch nichts wichtiges durchzufallen und möglichst bald einen Friseurtermin zu bekommen, weil meine Haare auseinander fallen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Zeit fliegt mir davon.
11.11.08 23:38


Dienstage als Schlafrhythmusbrecher

und andere weniger kausale Zusammenhänge
Oder Die große Fragen der letzten beiden Tage.

Dienstags ausschlafen zu können ist nicht uneingeschränkt super. So kam es, dass ich gestern Nacht wieder ewig lange wach lag, wenn auch die Gedanken anderer Natur waren als die der vorherigen Nacht. Heute Morgen dann, beim Klingeln des Weckers, sprang ich aus dem Bett, kämmte meine Haare, klatschte mir eine handvoll Wasser ins Gesicht- und ging wieder ins Bett. Das hielt ich wohl für eine gute Idee zu der Zeit. Es grenzt an ein Wunder, dass ich es irgendwie geschafft habe, mit ein bisschen Hetze noch pünktlich zu kommen. Zu einer VWL - Übung, die grobe 5 km an meinem Wissensstand vorbeiflog.
Danach wurde es langsam besser.
Zwar hab ich nicht allzu viel geschafft bekommen während ich mich in der Uni eingesperrt hatte, aber alles wichtige schon. Und der klassische Text für morgen war nicht so schwer, daher blieb die Frustration aus.
Am Ende kam der Punkt, wegen dem ich mir im Nachhinein die Frage stellte, ob ich nicht doch verschlafen hatte und eigentlich immer noch am verschlafen war. Ich saß, wie immer nichtsahnend, im Unterrichtsraum, als sie kam und sich neben mich setzte. Als nächstes stellte sich heraus, dass ich das eine und sie das andere Blatt vergessen hatte. Und dass sie Koreanisch nicht von Japanisch unterscheiden konnte. Das traf sich. Zu allem Überfluss stellten wir heute vermutlich einen Rekord auf, was gewechselte Worte anging.
Es könnte auf lange Sicht ein Anfang sein, ein Keim. Auch wenn das alles nicht ohne weiteres in mein Weltbild passen würde, das ganze. Unerklärbar bleibt mit den bisherigen Ansätzen, die sonst immer irgendwie weiterhalfen.
Auf kurze Sicht ist es einfach nur überwältigend.
12.11.08 21:46


Gelöste Stimmung

Es könnte natürlich Zufall sein. So wie das gestern und vorgestern alles nur eine glückliche Verkettung glücklicher Umstände sein könnte. Oder es könnte ein kausaler Zusammenhang bestehen, und mit den Illuminaten trotzdem nichts zu tun haben. Dass ich heute das Lach-O-Meter ziemlich in Schwung gebracht habe. Also, vor allem war die Amplitude extrem hoch. In aller Kürze kam das so: Der Typ schreibt "dei Mudda" phonetisch mit Zeichen nach, um mir zu sagen, was er von irgendwas hält. Nichts neues. Dann zeigt er es einem verwirrten und manchmal langsamen Kommilitonen. Der liest schön Zeichen für Zeichen im Brustton der Überzeugung, als würde er versuchen zu verstehen, was das bedeutet. Keine Ahnung warum genau, aber als uns beiden klar wird, dass er gerade gar nicht gerafft hat, was er sagt, und es aber so schön ausgesprochen hat, verfallen wir in extrem lautes Gelächter, das erstmal für die nächste Minute anhält und einfach kein Ende nehmen will. Oh man, das klingt im Nachhinein noch blöder als es sowieso schon war :-)
Und dann war da noch... es hat zum Glück niemand erwartet, dass es sich heute noch mal steigert. Stagnation auf noch relativ hohem Niveau. "Und ich versuche nicht mal, es irgendwie zu bekämpfen, sondern freue mich eher noch darauf. Klar, es wird ja auch nur ein bisschen wehtun, aber dafür viel Freude bereiten." Dieser über ein Jahr alte Ausspruch von mir erklärt (mal wieder) den einen Teil. Und wer hätte damals erwartet, dass das so weit kommen würde? Der andere: Im Vorlesungssaal lag eine Veranstaltungsbroschüre, auf deren Titelblatt dieses Mädchen von A Fine Frenzy abgebildet war. Eins von den Fotos, auf denen es der Plattenfirma gelungen ist, sie extrem hübsch aussehen zu lassen. Hilfreich war in diesem Fall, dass ich mir offensichtlich Gesichter sehr seltsam (bis gar nicht) merke und eh jede 20. Person gleich aussieht. Auf jeden Fall war da für mich eine offensichtliche Ähnlichkeit zwischen dem Mädchen auf dem Foto und dem 4 Plätze neben mir. Ich hätte das so gerne jedem unter die Nase gerieben...
14.11.08 00:16


Raison d'être

Falls jemand langsam genervt ist und mitgezählt hat, ich bin bei Nummer 4 auf diesem Blog. Der vierte Zyklus aus Freud und Leid und manchem dazwischen, und wie immer ist die Euphorie am Anfang groß. Aus dem letzten habe ich vor allem die Erfahrung mitgenommen, dass das sogar zu irgendwelchen Ergebnissen führen kann, auch wenn es am Anfang so gar nicht danach aussieht und ich wie immer wenig bis gar nichts dafür tue. Mitgenommen und Erfahrung in dem Sinne, dass ich mir das Positivste rausgepickt habe und den Rest ignoriere.
Ich jedenfalls bin nicht genervt. Nur ein bisschen besorgt, im Hinterkopf, weil es natürlich auch zu rein gar nichts führen könnte, und versucht bin ich, versucht, einfach jeden Mittwoch keinerlei Materialien mehr mitzunehmen. Aber so lange es nur zu ein bisschen mehr als rein gar nichts führt, ist es okay. Ich habe mich längst daran gewöhnt und kann diesen Zustand gelassen entgegensehen. Ganz im Gegensatz zum anderen extrem.
Übrigens werde ich sie, nach jetzigem Stand, 4 Tage die Woche sehen, und den Typ nur noch 2. Seltsam.
15.11.08 20:12


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