fleurchen

thatgirlthere

dig.out.yr.soul

Play all day


(Tellerrand)




  Startseite
  Über...
  Archiv
  Groschenroman
  Retrospektive
  Disclaimer
  Packungsbeilage
  Gästebuch
  Kontakt
 




http://myblog.de/kaputo

Gratis bloggen bei
myblog.de





Es ist schwer, sich auf irgendetwas zu konzentrieren, wenn man ständig vor Augen hat, und vor Augen geführt bekommt, dass es bald vorbei sein wird. Auch wenn es in den letzten Monaten nicht wie erhofft gelaufen ist, war es doch ein nur langsamer Abstieg von einem sehr hohen Niveau. Aber die Aussicht nach unten macht es schwerer, als es so schon ist.
Und dazu noch lernen. Das gute daran ist aber, dass mir keinen Stress mache, denn ich habe beschlossen, nicht durch die Abschlussklausur Chinesisch zu fallen. Nur weil die anders heisst, wird die auch nicht schwerer als die vorherigen. Punkt. Bei VWL habe ich beschlossen, vielleicht zu bestehen. Ich schau mal, was sich machen lässt, weil eigentlich hab ich keinen Bock, das noch mal versuchen zu müssen.
Für die Akten: Nach langem mal wieder ein ganz normaler Dienstag im Nahverkehr. Helfen tut sowas ja auch nicht, im Gegenteil, eigentlich macht es mir nur die Nase lang. Aber für den Moment...
1.7.08 20:35


Erklärbär

Zum Glück habe ich die schier unglaubliche Fähigkeit, nicht zwischen verschiedenen Typen von Aufmerksamkeit zu unterscheiden. Sonst wäre es mir heute Morgen wohl sehr schlecht ergangen, als wir zu viert im Unterricht saßen, ein kleines Diktat schrieben und sich drei Mann um mich scharten. Und wieder diese Mauer aus Unverständnis. Dieses Mal: Wie kann man nur so viel vergessen? Naja, Kontakt mit ihr ist Kontakt mit ihr.
Für 45 Minuten.
Danach ging ich zur VWL - Vorlesung, setzte mich hin, liess es über mich ergehen und stand wieder auf. Was sich da schon abzeichnete, wurde in der nachfolgenden Übung nur noch schlimmer: Meine Nase lief. Und das nicht zu knapp. Taschentücher hatte ich natürlich auch keine. Also saß ich mit laufender Nase total verschwitzt in meiner Pfütze.
Das Leben ist schön.
2.7.08 20:07


Zielstrebiges Wandern zum Großen Schwarzen Nichts

Das ist eine Reise, die man eher selten macht, um es nur von außen zu betrachten. Diese unverhältnismäßige starke emotionale Bindung an das wahrscheinlich einzig schöne in meinem Leben wird mal wieder mein Ruin werden. Aber verdammt, ihre ansteckende Fröhlichkeit heute. Der einzige Kontakt bestand wie fast immer genau darin, dass sie mich nach der richtigen Schreibung genau eines Zeichens fragte. Und sich freute wie ein Honigkuchenpferd. Ich weiß zwar nicht, womit das zusammenhing, aber wohl eher weniger damit, dass sie mich gesehen hat oder dass ich die Antwort wusste.



Ich glaube, ich bin zu blöd für Filme jeder Art. Heute z.B. habe ich mir "Die purpurnen Flüsse" angeschaut, und denkt ihr, ich wüsste jetzt auch nur halbwegs über die Motive hinter dem Mord Bescheid? Ich erinnere mich an ca. 2 Sätze, die das wohl erklären sollten. Aber das ist in meiner Erinnerung auch nur wildes Geplapper voller französischer Namen.
Verschicken die eigentlich noch diese Spam-Mails mit Werbung für die scharfen Bilder meiner Nachbarin?
4.7.08 23:09


Das Wochenende war so herrlich ereignislos. Ein bisschen gelernt habe ich auch, aber das hätte wohl mit Blick auf die anstehenden Klausuren etwas mehr sein können. Macht aber auch nichts.
Der Respekt, den ich vor meinem Vater habe, hat sich fast verdoppelt, als ich entdeckt habe, dass er jeweils eine Platte von The Who und Pink Floyd, als die noch The Pink Floyd hießen, hat. Leider ist unser Plattenspieler im Eimer, aber da ich neugierig bin, lässt sich das lösen, wenn auch erst in 2 Wochen, wenn ich wieder zu Hause bin.
6.7.08 20:31


Vaya sorpresa

Neulich (ganz neulich) dachte ich noch: Mensch, das Cover vom Beatles - Album "Revolver" würde sich ziemlich gut für ein T-Shirt eignen. Und jetzt ratet mal, was mich gestern aus der Straßenbahn heraus ansprang. Ich habe diese seltsamen Zufälle vermisst.
Wenn ich es erklären müsste, würde ich von Vor-Unfreude sprechen. Da werden Erinnerungen wach. Erinnerungen an die 10. Klasse: Mädchen geht, Loch bleibt. Vielleicht schaffe ich es dieses Mal wenigstens, die Alkoholeskapade auf der Abschlussfeier bleiben zu lassen.
8.7.08 20:25


Gedankenexzerpt aus der ersten Stunde: "... tralala... ... Warum reden Chinesen immer so schnell? ... Wäh was, jetzt schaut sie ja mich an. ??? Ah, das heisst wohl "Wie alt bist du?" Äääähm... Woooooo... [Iiiiich] welches Verb? Ich nehm mal das, von dem ich glaube das sie es benutzt hat. Was hiess noch mal 20? Hab ich gerade nicht 28 gesagt? So, jetzt aber nicht noch das falsche Wort für "Jahr" benutzen. Mist, habe ich gerade. Jetzt noch eine Runde dumm aus der Wäsche gucken, uuund Schnitt!"
Da hat mein Gehirn noch nicht gearbeitet. Zum Glück konnte ich den Rest des Tages schweigend über mich ergehen lassen. Auch wenn ich während VWL am liebsten schreiend rausgelaufen wäre, als ich feststellte, dass es die letzte Stunde vor der Klausur war.
Morgen ist frei. Das freut mich.
9.7.08 20:25


Cada semana es lo mismo

Die nur minimal nutzlose Freitagsstunde im Plenum, wo es wieder ausschließlich um Olympia geht. Sie kommt zu spät, oder auch mal gar nicht, und verschwindet irgendwo in der Masse.
Die kleine Variation heute war, dass der Typ und ich weder Käseeckchen noch Galgenmännchen gespielt haben, aber zugehört haben wir glaube ich auch nicht. Aber dass ich mich an nichts erinnere kann auch an dem eklatanten Mangel an sinnvollem Inhalt liegen. Zumindest im Unterricht. Unser Geschwätz war, wie öfters in letzter Zeit, erstaunlich sinnvoll. Gitarren und prägende Erlebnisse von den Skiausflügen unserer alten Schule statt "dei Mudda" und "Sinnlos im Weltraum". Beängstigend.
Die andere Variation war, dass die Ablenkung von der Ablenkung quer neben mir saß. Zum Glück. Da musste ich nur den Kopf ein wenig drehen, und schon hatte es sich gelohnt, dass ich aufgestanden bin. Wenn auch nur dafür... für diesen Anblick. Heute schaute sie nicht so traurig drein.
Nicht gelohnt hat es sich wegen folgenden Dingen: Dem Bekanntmachen der gestrigen Erkenntnis, dass ich nur mit Glück nicht durch die VWL - Klausur falle und dem erneuten Bewusstwerden dass es in einer Woche vorbei ist. So ungefähr jetzt in einer Woche sitzen wir irgendwo rum, feiern sowas Party - ähnliches und versuchen so zu tun, als würde es uns nicht das Herz brechen. Ich kann mir schon ziemlich lebhaft vorstellen, wie das ablaufen wird, besonders die finale Szene, bevor der Abend endet.
Erst nur zu meiner bedingten, als ich endlich zu Hause ankam aber zu meiner großen Freude, fing es auf dem Heimweg zu regnen an.
11.7.08 19:54


Cicatriz

Dieses Wochenende habe ich gelernt, und gelernt, und gelernt, und gelernt. Leider hatte ich irgendwann keinen Bock mehr auf den VWL - Kram und hab ich mich an Chinesisch gesetzt, was aber eigentlich nur mäßig effektiv ist, weil ich das wichtigste eh schon kann und das hier mit viel Aufwand relativ wenig Nutzen bringt. Bei VWL könnte ich immerhin versuchen, nicht durchzufallen.

Der Gedanke, dass ich die Tage, an denen ich sie treffen werde, jetzt schon an einer Hand abzählen kann, macht mich fertig. Dass alles den Bach runtergeht, verschwindet, sich in Luft auflöst. Zumindest für die Semesterferien alles, danach bleibt ein Drittel, mit Glück zwei, übrig: der Typ, und die Ablenkung von der Ablenkung.
Ich sollte mich am Freitag mal wieder daran versuchen, Fotos auf Partys zu machen. Bisher klappte das nie besonders gut. Aber das hier so etwas wie meine letzte Chance für lange Zeit.
13.7.08 21:20


Hey, Leben.

So nicht. Wir kriegen noch Streit, wir zwei.
-.-
Es muss damit zusammenhängen, dass ich auf dem Weg in die Mittagspause einen Cent fand, auf dem kein G, sondern ein F stand. Internetnerds, wie der Typ und ich sind, erinnerte uns das natürlich sofort an Fail bzw. Epic Fail.
Ich müsste nicht mal das Haar in der Suppe suchen. Eher die Suppe zwischen den Haaren. Es fing schon damit an, dass ich verschlafen habe und wieder hetzen musste. Und die Milch war abgestanden, also gab es leider keine zum Frühstück. In der ersten Stunde gab es einen unlösbaren Hörverständnistest zur Übung. Sie war nicht da. Die zweite Stunde war nur relativ unspannend. Sie war nicht da. In den nächsten beiden Stunden gab es ein Diktat, bei dem keiner raffte, wann ein Satz aufhörte und der andere anfing. Das führte zu folgendem: Die Veränderungen in den Dörfern waren in den letzten Jahren sehr groß, nach dem Abschluss begann er, sich für Kunst zu interessieren. Mal ganz abgesehen davon, dass es mal wieder auf äußerst spannenden Zeichen herumritt, die wohl eher keiner mehr wusste. Die Doppelstunde nachmittags war dann nicht so grausam. Nur manchmal ein bisschen. Sie war immer noch nicht da. Das bedeutet, dass die Hälfte an Stunden schon abgearbeitet ist, so dass ich jetzt wohl dazu übergehe, die Stunden anstatt der Tage an der Hand abzuzählen. Hurra. Zu Hause angekommen wollte ich mal checken, wo und wann genau ich am Montag durch die Klausur fallen werde. Es stellte sich heraus, dass ich sicher nicht durchfallen werde. Es sei denn, ich hätte mich vor 3 Wochen angemeldet und nichts davon mitbekommen. Magnum - Eis hat einfach nicht die gleiche Wirkung wie Mars - Eis, besonders in solchen Situationen. Nebenfächer sind super.
Zum Glück war mir das alles den Tag über nicht so bewusst. Das lag nur zum Teil daran, dass ich es erst in ein paar Stunden erfahren würde. Den anderen Teil machte effektive Ablenkung durch ständiges Sinnlos - Gelaber aus. Aber was erwartet man, wenn jemand heute ein T-Shirt mit allen Planeten anhat und man Uranus sieht?
14.7.08 20:23


For we had no road

Die Sachen, die ich dieses Jahr für die Sommerferien zum üben bekommen habe, lesen sich gleich etwas anspruchsvoller als das vom letzten Jahr. "Stairway to Heaven" und "Sultans of Swing" gegen "Fallen Leaves", ein ungleicher Kampf.
Der Typ meinte, er kenne jemand, der jemand kenne, dessen Bruder meine, dass das mit den Anmeldungen für Klausuren nicht so heilig sei. Da hab ich halt mal dem Prof eine Mail geschrieben.
Obwohl ich ziemlich übel verschlafen habe, fing der Tag doch recht brauchbar an. Als ich 10 Minuten zu spät eintrudelte, war der Platz zwischen ihr und dem Typ frei. Und als ich nach 2 Stunden den Rückweg antrat, war ich den ganzen Weg bis zur Haltestelle mit ihr alleine. Ich bemühe mich ja, zumindest den Unterschied zwischen der Luft und mir als Gesprächspartner hörbar zu machen, aber ich glaube genau so klingt es auch: Bemüht.
Morgen noch ein mal im Unterricht, am Freitag noch mal während der Klausur und abends beim Fest, dann bin wieder den ganzen Weg alleine.
Dann aber nicht mehr mit ihr.
16.7.08 21:00


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung