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Sustain

Irgendwas ist gut heute. Positive Grundeinstellung. Schöne Erinnerungen aus dem Geradenochso - Kurzzeitgedächtnis und rosige Vorfreude.
So langsam, nach dem dritten Mal anschauen, fange ich an, "Das Kartell" zu verstehen.
1.12.07 23:13


Widerwillen

Ich beobachte seit einiger Zeit, dass ich mich mehr und mehr dagegen sträube, duschen zu gehen und was zu essen. Nicht, weil ich was gegen duschen oder essen an sich habe, sondern weil in dem Moment, in dem das abgeschlossen ist, die Schonzeit, also die Entspannungsphase nach Uniende, vorbei ist und der Lern - Abend anfängt. Oder ich zumindest das Gefühl habe, etwas tun zu müssen. Dann hänge ich lieber noch 20 Minuten sinnlos vor dem PC, klicke rum, bloss nicht aufstehen und irgendwas anfangen.
Verdammt, nichts tun ist so zeitaufwändig, weil es kein fixes Ende hat. Es stresst alles doch nicht zu knapp. Unmengen Texte, die noch zu lesen sind, zum Glück für heute nicht mehr so viele Vokabeln, die ich durchgehen muss (das meiste hab ich heute Nachmittag hinbekommen*, zum Glück fiel was aus), aber Gitarre sollte ich noch dringend üben.
Und als Zitat des Tages singen wir jetzt alle gemeinsam was aus Lagwagons "The Contortionist":
"Carry on the camel's back / have another heart attack"


*Eine mehr als willkommene Entschädigung wäre ein knallhartes Diktat morgen, bei dem ich dann alles kann. Leider hab ich's bis dahin eh wieder zur Hälfte vergessen und erinnere mich nur noch an die lustigen Sachen, die ich bei CS gemacht habe, was ich danach zum Ausgleich spielen musste.
3.12.07 20:43


Zurschaustellung

Ich trage gut sichtbare Augenringe spazieren. Ich sollte versuchen, Dienstags pünktlich aufzustehen, und nicht mehr fast zu verschlafen.
Da meine Gitarre ja doch kein Topmodell ist, denke ich über eine neue nach. Nur stellt sich das nach Rücksprache mit meinem Gitarrenlehrer als teurer heraus, als es geplant war. Nun hat er aber noch eine etwas ältere Gitarre, die aussieht wie wasweißich (sah mal fast genauso aus wie meine), aber klingt wie eine Rock - Streitaxt, mit der man alles kurz und klein spielt. Und auch nicht besonders teuer. Oder aber ich schraube an meiner rum, mit neuen Pickups und Kram. Wäre nicht das gleiche, aber noch mal günstiger. Ich tendere derzeit eher zu letzterem...
4.12.07 21:28


Abenteuer

Ich gefalle mir in meiner Rolle. Wehe den Leuten, die im Konversationskurs neben mir sitzen und meine Fragen beantworten müssen. (Aber so lernen sie es auch ;D)
Und die Kassetten im Sprachlabor sind immer wieder erheiternd. Was das Windows - Gedenk - Fehlergeräusch da verloren hat, weiß der Geier. Warum der Ton mal im linken, mal im rechten Kopfhörer ist... weiß er auch. Mal ganz zu schweigen davon, dass beim Zuhörteil aus irgendeinem unerfindlichen Grund Nachsprechpausen sind, die gerade so reichen, wenn man sich nicht so lange langweilen will. Nur ab und zu sind sie dann mal nicht da. Weniger lustig wird es immer dann, wenn mein Vorlesen abgehört wird.
Ich gönne mir eine Prise Vorfreude. Oder eine sanfte Brise. Oder beides in einem.
5.12.07 21:07


Sie gehen immer genauso schnell, wie sie gekommen sind.
Davon sollten sich die Betrunkenen in der Straßenbahn heut Abend eine Scheibe abschneiden. Aber vielleicht hängt das ja eine ja mit dem anderen zusammen, über die Ecke namens "Weihnachtsmarkt".
Es waren heute auch generell merklich weniger Leute im Training.
6.12.07 23:40


Goldgräber

An dieser Stelle müssen wir uns zwei Fragen stellen: Wie schafft man es, so lange über so niveaulosen Mist zu lachen? Und wie schafft man es, mit jeder Woche noch niveauloser zu werden? Heute kamen wir immerhin schon bei "Ceiling cat is watching you masturbate" an und streiften in 3 Sätzen sogar Chuck Norris.
Das muss eine direkte Folge der aus dem Sinologiestudium resultierenden Überarbeitung mitsamt chronischem Schlafmangel sein. Zum Glück ist es nur noch genau eine Woche bis zur Klausur. Dann hat der Mist erst Mal ein Ende. Dann weiß ich auch, womit ich mich neben dem Kurzreferat beschäftigen kann.
Aber: Es ist unglaublich erheiternd.
7.12.07 19:51


Subversiver Subjektivismus

Objektiv gesehen geht es mir eigentlich gut. Ich bin beschäftigt und der Umgang im und um den Unterricht ist erstaunlich unterhaltsam. Und mit dem Fünkchen Hoffnung letzte Woche war es noch besser. Aber auch dazu gibt es Alternativen. Die mich zwar seit Freitag sicher für total unzurechnungsfähig halten, aber immer noch gerne auf mein Wörterbuch (sowohl in mentaler als auch in Buchform) zurückgreifen.
Gut. Ich hab irgendwann irgendwie CS total verlernt. Und mein Referat für morgen ist selbst mit vielen "ähms" nur knappe 6 Minuten lang, aber das muss reichen.
9.12.07 20:52


Diskrepanz

Das Referat ging relativ flott über die Bühne, aber das war ja zu erwarten. War auch halbwegs passabel aus meiner Sicht. Gibt eh keine (oder zumindest keine gewichtige) Note, muss nur für den Schein gemacht werden. Von daher... Dann haben wir heute einen Test geschrieben, mit miesen Übersetzungen, bestehend aus vertrackten Konstruktionen. War dementsprechend nicht fehlerfrei. Das weiß ich, weil ich so schnell fertig war, die Lehrerin schon mal drübergeschaut hat und mir dann kurz die groben Schnitzer erklärt hat. Während die andere Hälfte des elitären Clubs nebendran saß, die Ohren spitzte und wieder was dafür tat, eine bessere Note als ich abzustauben. Kennen wir doch schon vom 99-Punkte - Test.
Während das jetzt schon nach viel aussieht, machte ich mir noch mehr Gedanken über den Stuhl mit Ausblick auf ewige Glückseligkeit. Und unvereinbare Interessen. Und so weiter.
10.12.07 21:19


Die Schönheit

Gut. Und man muss ja auch nicht unbedingt was sagen. War es überhaupt sinnvoll von mir, das Schweigen zu brechen? Klappte doch auch so. Aber solange das das einzige Problem bleibt...
Abgesehen vielleicht von der Klausur, für die sich dann wohl Übersetzungen ("ein Foto deiner Familie" gibt Punktabzug für fehlendes "von", und wirkliche Fehler) und Zeichen von vor 4 Wochen (die hat man schon wieder vergessen, mangels Zeit zum wiederholen) als Problemfelder herauskristallisieren, sind die aber eher dünn gesät. Es gab sogar vereinzelt Leute, die meine "Drohung" lustig fanden, dann eben schnell zu schreiben, als der Hinweis fiel, dass die Zeit für die Klausur eher knapp bemessen ist. Wobei auf Kulanz zu spekulieren natürlich riskant ist.
Mein Gitarrenlehrer hat meine Gitarre eingesackt, und hoffentlich bekomme ich sie in einer Woche in verbesserter Form wieder.
Amazon ist auch nicht mehr das, was es mal war. Die CDs wurden ewig teuer, und der Marktplatzhändler, auf den ich ausgewichen bin, berechnet das Porto für jede CD. >.< Was aber glaube ich immer noch günstiger ist. Dabei war das mal so ein toller Laden...
11.12.07 20:04


Sama stað

Man merkt Fortschritte. Das Training wird immer leichter. Und im Gegensatz zu letzter Woche auch wieder voller. Und schöner. Ja. Hach... hm.
Man merkt keinerlei Fortschritte. Ich hätte nur zu gerne eine Aufnahme von meinen Aussagen in der Mensa. Wie sie sich für mich anhören, wenn ich sie nicht im Eifer des Gefechts abfeuere, sondern mal genauer unter die Lupe nehme. Aber andererseits... fühlte ich mich dazu gedrängt. Was sonst löst eine Aussage wie "Die Chinesen hätten das arabische Alphabet benutzen sollen!" aus? Nur, ob man Feuer mit Feuer bekämpfen sollte?
Man merkt den Fortschritt. Mehr Zeichen, mehr Möglichkeiten, Dinge durcheinander zu werfen. Als ich irgendwann demletzt mal meine Einträge von vor einem Jahr gelesen habe, kam der verwunderte Satz "Wie viel man da verwechseln kann..." in Bezug auf Chinesisch des öfteren vor. Nun ist morgen Klausur. Und wenn es einer in der Gruppe können sollte, dann wohl ich. Scheiß Erfolgsdruck. Nicht, dass ich keine Ahnung hätte. Eher die Angst, dass ich meine selbstgesteckten Ziele nicht erreiche.
Man bemerke die Hommage an Sigur Rós. Denke erst an Englisch, danach an Deutsch und gebe der naheliegendesten Entsprechung eine allgemeinere Bedeutung.

Anstatt Geschenke zu kaufen kann ich mich auch stundenlang in die CD - Abteilung stellen. Das sollte mein neues Hobby werden. Nicht, dass ich was finde, was mir gefällt. Aber nur so gucken...
Am 7.11. fand ich es noch sympathisch. Aber wenn die Mädchen dann anfangen, 30 cm einzusacken, und man ob dieser unerwarteten Bewegung und ihrem Grund erschrickt, hört der Spaß auf. Da erfährt man auch mal, wie sowas von außen aussieht.
13.12.07 23:47


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